Das Schwarzwaldmädel kehrt heim
Freitag, 23. Oktober 2009

Titisee-Neustadt. Freuen darf man sich schon jetzt auf ein Wiedersehen und ein Wiederhören einer der schönsten Operetten, dem »Schwarzwaldmädel«. Und wie es sich gehört, wird das Stück vor passender Kulisse aufgeführt.

Leon Jessel hat mit diesem 1917 uraufgeführten Bühnenwerk Operettengeschichte geschrieben. Verfilmt mit den Darstellern Sonja Ziemann und Paul Hörbiger, brachte die Operette einen bis heute gültigen deutschen Rekord von mehr als zehn Millionen Besuchern. Nun soll die Operette im nächsten Sommer, am 14. und 15. August, als Freilichtaufführung in der nahezu einmaligen Naturkulisse des Hochschwarzwald vor der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt aufgeführt werden.

International renommierte Solisten, ein eindrucksvoller Chor und das Orchester der Bolschoi Oper aus Minsk sollen unvergängliche Melodien wie »Mädele aus dem Schwarzenwald« und »Malwine oh Malwine« zum Klingen bringen.

Insgesamt werden mehr als 250 Personen mitwirken, darunter Mitglieder der Breitnauer Bauernbühne, Tanzgruppen der Heimatvereine und Hochschwarzwälder Musikvereine.

Bei den Gesangsstars ist mit Kathrin Frey aus Bonndorf als Bärbele in der Hauptrolle ein waschechtes Schwarzwaldmädel mit von der Partie. Tragende Opern und Operettenrollen, Konzerte und Rundfunkaufnahmen mit dem SWR Orchester Baden-Baden, dem Gewandhausorchester, und dem MDR Orchester Leipzig sind Stationen ihrer Karriere.

Auch ihr Rollenpartner, der Tenor Volker Bengel, kann auf eine beachtliche Karriere und Erfahrung unter anderem an der Semper Oper in Dresden zurückblicken. Am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz war er von 1991 bis 2007 festes Mitglied.

Auch die weiteren neun tragenden Rollen sind hochkarätig besetzt. Darunter ist auch Hansy Vogt, der nicht nur im Hochschwarzwald beliebte »Hans Dampf in allen Gassen«. Wilhelm Keitel, der künstlerische und musikalische Leiter, hat umfangreiche Erfahrung aus unzähligen Rundfunk und Fernsehproduktionen, wie auch Festivals. Er verspricht, ein musikalisches Feuerwerk mit Walzer, Polka und modernen Klängen zu zünden. Auch Regisseurin Julia Riegel will den Charme alter Operettenseligkeit schwungvoll mit neuen Elementen verknüpfen. Für prächtige Ausstattung und stilvolle Kostüme zeichnet Kerstin Hägele verantwortlich.

Weitere Informationen:

Es stehen an beiden Aufführungstagen jeweils 4000 Plätze zur Verfügung. Karten sind ab sofort in allen Tourist-Informationen im Hochschwarzwald erhältlich.