Glückseligkeit und Stimmung beim Adventsfest der Berge mit Hansy Vogt
Montag, 07. Dezember 2009

Beverungen. Hansy Vogt kann herrlich blöd gucken. Und weit mehr als das. In Beverungen begeisterte der beliebte Star-Entertainer des SWR-Fernsehens, auf dessen "Sonntagstour" ihn stets auch halb Beverungen begleitet, als Moderator der Weihnachtsrevue "Klingende Bergweihnacht".


Mit Charme und Witz führte Multi-Naturtalent Hansy Vogt, der immer wieder sein Können als Komiker, Sänger oder Bauchredner aufblitzen ließ, durch die Show und bereitete dem Publikum in der Beverunger Stadthalle ein fantastisches Adventsfest der Berge, das allen sicher lange in bester Erinnerung bleiben wird. Er hatte aber auch das große Glück, wahre Perlen der volkstümlichen Musikszene präsentieren zu können.

 


Großartige Stars der Volksmusik, die sogar Fans aus Berlin und Bremen nach Beverungen gelockt hatten, und die mit ihrem Können jeder für sich einen ganzen Showabend hätten füllen können, wirbelten über die Bühne, rissen das Publikum mit temperamentvollen Auftritten von den Stühlen. Sie animierten zum Mitsingen und Mitklatschen, verführten mit sehr gefühlvollen Liedern und Melodien aber auch zum Träumen und Dahinschmelzen.

Den sinnlich-fetzigen Auftakt machte mit Reiner Kirsten ein fast allen vertrauter guter "alter Bekannter". Die meisten der älteren Konzertbesucher kennen ihn bereits seit den 70ern, als er als sechsjähriger Knirps und jüngster Spross der damals populären und mit ihren sechs Kindern auftretenden "Schwarzwaldfamilie Jäkle" aufs Schlagzeug hämmerte. Inzwischen erfreut er sich einer erfolgreichen Solo-Karriere und das Publikum in Beverungen mit Hits wie "Zauber der Berge". "Du da oben" und "mein kleines Paradies".

Kirsten schürte das Feuer der guten Stimmung im Saal, dass der Magier der Panflöte, Edward Simoni, völlig entfachte. Fast ein wenig verschlossen und in sich gekehrt wirkte Simoni, während er sich hingebungsvoll in die Herzen spielte. Als der gebürtige Oberschlesier mit der Löwenmähne sich dann jedoch auch noch als wahrer Teufelsgeiger entpuppte und auf der Querflöte spielend über die Bühne hüpfte und tanzte, war das Publikum schon nicht mehr zu halten.

Kein Problem war es für "Oesch’s die Dritten" das Gute-Laune-Niveau zu halten und noch mal eins draufzusetzen. Die sechsköpfige Schweizer Jodler-Familie begeisterte mit einer flotten Show, die ins Blut und in die Beine ging. Besonders bezauberte die erst 22jährige Tochter Melanie, die nicht nur fantastisch sang und jodelte, sondern den Auftritt der Familie moderierte und lustige Anekdoten zum Besten gab.

Großartiges Animationstalent bewies auch Francine Jordi. Wunderschön, sexy und mit enormer Ausstrahlung präsentierte die Schweizer Sängerin und Komponistin, die fast schon alle Preise abgesahnt, die die Branche zu vergeben hat, in großartiger Kommunikation mit dem Publikum ihre großen Hits. Da fehlte auch "Das Feuer der Sehnsucht" nicht, mit dem sie vor rund zehn Jahren ihren Durchbruch schaffte.